Bundesregierung stoppt Verkauf von Zippel an Cosco
Die Bundesregierung untersagt den Verkauf von 80 Prozent des Hamburger Logistikunternehmens Zippel an die chinesische Staatsreederei Cosco.
Das Bundeswirtschaftsministerium begründet die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken. Nach Angaben des Ministeriums hätte die Übernahme Abhängigkeiten vertieft und die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten in Deutschland und der Europäischen Union gefährdet.
Das Bundeskartellamt hatte den Erwerb der Anteile zuvor aus wettbewerblicher Sicht erlaubt. Die Bundesregierung bewertet die geplante Übernahme damit trotz dieser früheren Zustimmung anders.
Zippel transportiert Waren unter anderem zu den Seehäfen Hamburg und Bremerhaven und verbindet sie mit dem Hinterland. Unternehmenschef Alex Plaß erklärte, Zippel hätte sich ein anderes Ergebnis gewünscht, halte aber an seiner unternehmerischen Entscheidung fest.
Rubrik: Wirtschaft
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